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Ein Arbeiter... Wie schon betont: Der Schafpudel ist ein Hütehund. Die Mehrzahl der Hunde arbeitet noch bei Schäfern. Doch die Zahl der Schäfer nimmt ab und damit auch die Zahl der Schafpudel. Soll der Schafpudel erhalten werden, müssen vermehrt Tiere in Privathand kommen. Daher hier einige Gedanken zur Haltung und Erziehung.
Der Schafpudel eine Herausforderung ... Der Pudel ist ein aktiver Hund für aktive Besitzer (ein Individualist für Individualisten), die die Herausforderung lieben. Er macht alles mit und ist am liebsten überall dabei. Er braucht engen Familienanschluß und ist somit bei ganztägiger Berufstätigkeit oder für die Zwingerhaltung ungeeignet. Wenn man sich einen Schafpudel anschaffen möchte, sollte man bereit sein, viel Zeit und Phantasie für die Ausbildung aufzuwenden. So wird er zum angenehmen Begleiter. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge in der freien Natur, gepaart mit Aufgaben, bei denen er seine Intelligenz einsetzen kann.
Erziehung mit Konsequenz... Der Schafpudel ist selbständig, neugierig und lernt schnell. Dies erfordert, Konstanz und Abwechslung in der Erziehung. Schafpudel brauchen sehr viel liebevolle Konsequenz, jedoch ohne Härte. Und sie fordern viel Phantasie und die Fähigkeit, sich im Umgang mit seinem Hund zu beobachten. Sein hohes Lerntempo und seine ausgeprägte Aktivität verlangen viel Fingerspitzengefühl und eine ausgesprochen schnelle Reaktion auf unerwünschte Verhaltensweisen. Kleine Inkonsequenzen in der Führung nutzt er gerne für sich und seine Ziele aus. Eine harte, auf Strafen basierende Erziehung verträgt der Schafpudel jedoch gar nicht.
Gemeinsame Aktivität... Täglich sollte man sich mindestens zwei bis drei Stunden mit dem Pudel beschäftigten, auch ein grosser Garten ist kein Ersatz für die gemeinsame Aktivität. So erhält er die Möglichkeit, sein Temperament und seinen Wunsch mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten, auszuleben. Wird ihm keine seinem Wesen entsprechende Beschäftigung angeboten, ist der Schafpudel intelligent genug, sich selbst ein Betätigungsfeld zu suchen, das sich nicht immer mit den Interessen des Besitzers vereinbaren lässt.
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